Wie wir jedes Mal Qualitätsarbeit liefern
Zecken sind in Deutschland von Frühjahr bis Herbst aktiv, besonders aber in den Sommermonaten Juni bis August. Sie halten sich bevorzugt in hohem Gras, Gebüsch und Laub auf – nicht nur im Wald, sondern auch im eigenen Garten oder Stadtpark.
Das Besondere an Zeckenstichen: Anders als Mückenstiche sind sie zunächst schmerzlos und werden oft erst spät bemerkt. Dabei können Zecken Erreger übertragen, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können.
In Deutschland sind vor allem zwei Infektionskrankheiten relevant:
Borreliose:
Wird durch Bakterien übertragen und kann sich durch eine ringförmige Hautrötung um die Einstichstelle bemerkbar machen (sogenannte Wanderröte). Bei rechtzeitiger Diagnose ist eine Behandlung möglich. Gegen Borreliose gibt es derzeit keine Schutzimpfung.
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis):
Wird durch Viren ausgelöst und kann in schweren Fällen das Nervensystem betreffen. Gegen FSME gibt es eine wirksame Schutzimpfung, die insbesondere für Menschen in Risikogebieten empfohlen wird.
Nordrhein-Westfalen zählt derzeit nicht zu den ausgewiesenen FSME-Risikogebieten, doch wer in den Süden Deutschlands oder in europäische Risikoregionen reist, sollte den Impfschutz rechtzeitig prüfen lassen.