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Älterer Mann sitzt am Tisch, den Kopf in der Hand, umgeben von zahlreichen Medikamentenflaschen und Blisterpackungen.
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Mehrere Medikamente gleichzeitig?

Warum eine Medikationsanalyse sinnvoll sein kann
Blutdrucksenker am Morgen, ein Schilddrüsenmittel vor dem Frühstück, Schmerztabletten bei Bedarf und abends noch ein Magenschutzpräparat: Viele Menschen nehmen täglich mehrere Arzneimittel ein – teilweise von unterschiedlichen Ärztinnen und Ärzten verordnet, teilweise selbst in der Apotheke oder Drogerie gekauft. Was einzeln betrachtet sinnvoll ist, kann in Kombination unerwünschte Wechselwirkungen verursachen. Genau hier setzt die Medikationsanalyse an, die wir in der Adler Apotheke Ratingen anbieten.
Was ist eine Medikationsanalyse?
Bei einer Medikationsanalyse werden alle Arzneimittel, die Sie regelmäßig oder bei Bedarf einnehmen, systematisch erfasst und auf mögliche Risiken überprüft. Dazu gehören verschreibungspflichtige Medikamente ebenso wie freiverkäufliche Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel. Unsere Pharmazeutinnen und Pharmazeuten prüfen dabei unter anderem:
Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Wirkstoffen, die sich gegenseitig verstärken, abschwächen oder aufheben können.
Doppelverordnungen, wenn der gleiche Wirkstoff oder die gleiche Wirkstoffgruppe in verschiedenen Präparaten enthalten ist – manchmal, ohne dass es auf den ersten Blick erkennbar wäre.
Dosierungen, die möglicherweise angepasst werden sollten, etwa aufgrund des Alters, der Nierenfunktion oder veränderter Lebensumstände.
Einnahmezeitpunkte und -abstände, denn manche Wirkstoffe dürfen nicht gleichzeitig eingenommen werden oder ihre Aufnahme wird durch Nahrungsmittel beeinflusst.
Für wen ist eine Medikationsanalyse besonders sinnvoll?
Grundsätzlich kann jeder Mensch von einer Medikationsanalyse profitieren. Besonders empfehlenswert ist sie in folgenden Situationen:
Lupe vergrößert braune Flasche mit Pillen, umgeben von verschiedenen Medikamenten, Blättern und Verbindungen.
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Sie nehmen dauerhaft fünf oder mehr verschiedene Arzneimittel ein (sogenannte Polymedikation).
Sie werden von mehreren Fachärztinnen und Fachärzten behandelt, die unterschiedliche Präparate verordnen.
Sie haben das Gefühl, dass Ihre Medikamente nicht optimal wirken oder Sie unter Nebenwirkungen leiden, die Sie nicht einordnen können.
Sie kaufen zusätzlich freiverkäufliche Mittel oder Nahrungsergänzungsmittel und sind unsicher, ob diese zu Ihrer Medikation passen.
Bei einem Krankenhausaufenthalt wurde Ihre Medikation umgestellt und Sie möchten sichergehen, dass die neuen Präparate gut zusammenpassen.
Wie läuft die Medikationsanalyse in unserer Apotheke ab?
Der Ablauf ist unkompliziert und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten:
01
Termin buchen
Buchen Sie einen Beratungstermin – online über unsere Webseite oder telefonisch. So können wir uns ausreichend Zeit für Sie nehmen.
02
Unterlagen mitbringen
Bringen Sie eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente mit – idealerweise Ihren bundeseinheitlichen Medikationsplan, Verpackungen oder Beipackzettel. Auch Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate gehören dazu.
03
Persönliches Gespräch
In einem vertraulichen Beratungsgespräch gehen wir Ihre gesamte Medikation gemeinsam durch. Wir fragen nach Beschwerden, Einnahmegewohnheiten und möglichen Unsicherheiten.
04
Auswertung
Unsere Fachleute analysieren die Daten und erstellen eine verständliche Zusammenfassung möglicher Auffälligkeiten.
05
Empfehlung
Sie erhalten konkrete Hinweise, die Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen können. Änderungen an der Medikation sollten immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
Medikationsanalyse ist keine Diagnose
Wichtig zu verstehen: Eine Medikationsanalyse in der Apotheke ersetzt keine ärztliche Diagnose und keine ärztliche Therapieentscheidung. Wir als Apotheke ergänzen die ärztliche Versorgung, indem wir einen pharmazeutischen Blick auf die Gesamtheit Ihrer Arzneimittel werfen. Eventuelle Anpassungen besprechen Sie anschließend immer mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.
Häufig gestellte Fragen
01
Welche Mittel werden bei der Medikationsanalyse berücksichtigt?
Berücksichtigt werden alle Arzneimittel, die Sie regelmäßig oder bei Bedarf einnehmen – verschreibungspflichtige ebenso wie freiverkäufliche. Auch Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel gehören dazu. Nur mit einem vollständigen Überblick lassen sich mögliche Wechselwirkungen oder Doppelungen erkennen.
02
Woran erkenne ich, ob eine Medikationsanalyse für mich infrage kommt?
Eine Analyse kann sich zum Beispiel lohnen, wenn Sie dauerhaft fünf oder mehr Arzneimittel einnehmen oder von mehreren Ärztinnen und Ärzten behandelt werden. Auch nach einer Umstellung der Medikation, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, oder bei Unsicherheit über mögliche Nebenwirkungen kann sie hilfreich sein. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unsicher sind.
03
Was sollte ich zum Termin mitbringen?
Hilfreich ist eine aktuelle Übersicht Ihrer Medikamente, idealerweise Ihr bundeseinheitlicher Medikationsplan. Alternativ können Sie die Verpackungen oder Beipackzettel mitbringen – auch von Nahrungsergänzungsmitteln und pflanzlichen Präparaten. Zur Vorbereitung steht auf dieser Seite außerdem eine Checkliste zum Herunterladen bereit.
04
Kann ich meine Medikamente nach der Analyse selbst anpassen?
Bitte setzen Sie verordnete Arzneimittel nicht eigenständig ab und ändern Sie keine Dosierungen auf eigene Faust. Sie erhalten von uns Hinweise, die Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen können. Änderungen an der Medikation sollten immer in ärztlicher Absprache erfolgen.
05
Ersetzt die Medikationsanalyse den Arztbesuch?
Nein. Die Medikationsanalyse ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine ärztliche Therapieentscheidung. Sie ergänzt die ärztliche Versorgung um einen pharmazeutischen Blick auf die Gesamtheit Ihrer Arzneimittel.
Warum gerade jetzt?
Der Sommer ist eine gute Gelegenheit, die eigene Medikation einmal bewusst zu prüfen. Neue Lebensumstände – etwa eine Urlaubsreise, sportliche Aktivitäten oder veränderte Ernährungsgewohnheiten – können Einfluss auf die Wirkung von Arzneimitteln haben. Auch saisonale Ergänzungen wie Antihistaminika bei Heuschnupfen oder Sonnenschutzpräparate bei lichtempfindlicher Medikation spielen eine Rolle.
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