Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt, wenn Hitzewallungen Ihren Schlaf, Ihre Arbeit oder Ihre Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Dort können auch die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden – einschließlich der Frage, ob eine hormonelle Behandlung für Sie in Frage kommt. Diese Entscheidung ist individuell und sollte Nutzen und Risiken abwägen.
Hitzewallungen und Schwitzen können auch andere Ursachen haben, etwa eine Überfunktion der Schilddrüse, Infekte oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Treten zusätzlich Fieber, ungewollter Gewichtsverlust oder Herzrasen auf, lassen Sie das bitte zeitnah ärztlich abklären. Blutungen nach der Menopause gehören ebenfalls immer in die frauenärztliche Praxis.
20. Oktober: Welt-Osteoporose-Tag – Knochen in den Wechseljahren im Blick behalten
Mit dem sinkenden Östrogenspiegel beschleunigt sich auch der Knochenabbau. Frauen nach den Wechseljahren haben deshalb ein erhöhtes Risiko für Osteoporose – und die macht lange keine Beschwerden. Regelmäßige Bewegung mit Belastung, eine calciumreiche Ernährung, eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung und der Verzicht auf Rauchen tragen zur Knochengesundheit bei. Wenn bei Ihnen mehrere Risikofaktoren zusammenkommen, etwa eine familiäre Vorbelastung oder eine längere Einnahme von Kortison-Tabletten, sprechen Sie Ihre Arztpraxis auf eine Knochendichtemessung an.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Quellen: Deutsche Menopause Gesellschaft, Patienteninformationen · AWMF, S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen · Dachverband Osteologie (DVO), Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose · International Osteoporosis Foundation, World Osteoporosis Day (20. Oktober)